Was gibt es Neues zum metabolischen Syndrom und dem diabetischen Fuß – ein Update zu den aktuellen State of the Art und Trends in der Diabetologie
Die Covid Pandemie führte dazu, dass viele Veranstaltungen und Fortbildungen nicht stattfinden konnten. Das aktuelle Seminar soll die Brücke von Vor-Pandemie-Zeiten (2019) zu dem aktuellen Stand in der Diabetologie schlagen.
DiabetesTherapie und Metabolisches Syndrom
Die kontinuierliche Blutglukosemessung (CGM) wird immer populärer und verbreiteter; Vor -und mögliche Nachteile sowie neue Entwicklungen werden – auch zum Anfassen – vorgestellt.
Neue Medikamente (SGLT-2-Inhibitoren) helfen insulinunabhängig den Blutzucker zu senken; sehr effektiv kann damit auch die Notwendigkeit der Insulintherapie ggf. nochmals hinausgezögert werden. Nebenbei zeigen diese neuen Medikamente – ebenso wie die GLP-1 Inhibitoren – sehr gute Überlebensraten bei Begleiterkrankungen des Herz-Kreislaufsystems.
Zentral für das metabolische Syndrom und einen Diabetes ist die Adipositas: aktuelle Entwicklungen, Möglichkeiten der metabolischen Chirurgie und neue Optionen der medikamentösen Therapie werden mit Ihnen besprochen.
Die neue Leitlinie der DDG und die modernen Therapieoptionen werden in Ihren Facetten und Einsatzmöglichkeiten vorgestellt.
Komplikationen des Diabetes
Die Neuropathie und Störungen auf der Ebene der kleinen Gefäße (Mikrozirkulation) stehen im Mittelpunkt des aktuellen wissenschaftlichen Interesses. Den Stellenwert der Mikrozirkulation auf Komplikationen des (Diabetes, Auge, Nieren, Nerven) werden aufgezeigt und neue Therapieoptionen dargestellt.
Natürlich ist auch Covid eine Komplikation für Menschen mit Diabetes, über die Erfahrungen was Covid für Menschen mit Diabetes bedeutet hat und den Verdacht, dass diese Viruserkrankung zu mehr Fällen an Typ-1 (Kinder) und Typ-2 führt wird berichtet werden.
Update Diabetischer Fuß und Realität der Zweitmeinung
Das Diabetische Fußsyndrom (DFS) ist weltweit eine der bedeutendsten Komplikationen und häufigste Ursache für die Notwendigkeit einer Krankenhausbehandlung bei Patienten mit einem Diabetes mellitus. Das diabetische Fußsyndrom ist eine klassische interdisziplinäre Erkrankung. Die Prävalenz des DFS schwankt zwischen 4 und 15 % und es ist die führende Komplikation des Diabetes mellitus, die zu einer Krankenhauseinweisung führt.
Durch geeignete Behandlungsstrategien sowie interdisziplinäre und Sektoren übergreifende Strukturen, sowie die Integration der nicht-ärztlichen Assistenzberufe (Diabetesberater*innen, Podologen*innen und orthopädische Schuhmachermeister*innen), ist es möglich die vergleichsweise hohen Amputationsraten zu senken.
Entscheidend für den Erfolg eines Systems der geteilten Versorgung und Verantwortung (shared Care) sind eine erfolgreiche Kommunikation und eine konsequente Umsetzung von Prozessplänen. Dabei ist eine adäquate Versorgung eines Patienten nur bei Überschreiten von Schnittstellen (und klaren Definitionen dieser Schnittstellen) möglich
Vortrag: Prof. Dr. med. Ralf Lobmann, Ärztlicher Direktor, Klinikum Stuttgart
Gebühr Für Mitglieder des podo deutschland
– LV Bayern: Bewirtungskosten,
der Verband übernimmt die Seminarkosten
– andere LVs 50,00 € + Bewirtungskosten
Nichtmitglieder 175,00 € + Bewirtungskosten
Nur nach verbindlicher Anmeldung bis 08.05.2023